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Meditations- Tipps für Einsteiger und diejenigen, die etwas aus der Übung gekommen sind

Nach unserer Meditation habe ich Nachrichten erhalten, daß  es für Einige etwas herausfordernd war, die Konzentration zu halten und ich wurde gefragt, ob ich dazu etwas sagen könnte.

Meiner Meinung nach, können wir nicht „nicht meditieren“.

Jeder von uns schaltet mal zwischendrin einfach ab, versinkt in der Betrachtung einer Blume, schwelgt in Tagträumen oder schaut sich seine Vergangenheit auf der inneren Leinwand an. Das alles ist Meditation.

In einer Meditation finden wir in den Augenblick, finden Ruhe in uns oder schauen uns die Bilder an, die in unserem Inneren aufsteigen.

Manche Menschen nutzen sie weil sie Antworten in sich finden möchten, beispielsweise bei einer schamanischen Reise oder einer Rückführung (Reise in frühere Leben, in denen man den Grund für heutige Begebenheiten und Herausforderungen finden möchte).

Methoden gibt es zahlreiche…..

Geführte Meditationen (hier wird man von einer Art Erzähler durch innere Landschaften geführt) haben mir den Einstieg vor einigen Jahren sehr erleichtert. Dabei konnte ich mich auf die Bilder konzentrieren, die eine Stimme für mich gemalt hat. Ich hatte einen Orientierungspunkt für meine ruhelosen Gedanken.

Freie Meditationen : Hierbei sitzt man meist auf einem Bodenkissen oder ähnlichem, schließt die Augen und versucht, daß die Gedanken sich beruhigen und man „leer“ wir. Das ist noch immer nicht so mein Ding. Mir wird dabei schnell langweilig und ich frage mich, wie ich „leer“ werden kann, wenn doch sooooo viel in mir los ist ;-)  Keine Ahnung, wie Andere das hinbekommen……vielleicht klappt es ja irgendwann J

Meditation mit beruhigender Musik….. das hat bei mir auch anfangs schon recht gut funktioniert. Ich kann mich in die Musik hineinsinken lassen und genieße die Ruhe in mir und oft schenkt mein Geist mir schöne Farbspiele vor meinem inneren Auge ….danke dafür J

Meistens meditiere ich, wenn ich das Gefühl habe, dass ich aus meiner inneren Mitte bin. Das merke ich ( oder meine lieben Mitmenschen ) ziemlich deutlich daran, daß ich leichter reizbar bin und vieles in den falschen Hals bekomme und das hat nicht unbedingt etwas mit PMS oder so zu tun ;-)

 

 

Wie mache ich das?

Ich lege mich hin, denn im Liegen kann ich mich am besten entspannen, und konzentriere mich auf meinen Atem. Ich lenke ihn nicht oder versuche ihn auch nicht zu beeinflussen, sondern nehme kurz wahr, DASS ich atme.

Dann gehe ich gedanklich in meinen Körper. Meistens direkt in mein Herz.

( Ich stelle mir mein Herz gerne als kleines Hexenhäuschen vor, mit nur einem Zimmer, Dachluke, zwei kleinen Holzfensterchen mit Fensterladen zum aufklappen, einer Eingangstür aus dickem Holz  und einem wilden Vorgarten. )

Jetzt schaue ich mir an, wie es in meinem Herz- Hexenhäuschen aussieht……Sind die Fensterläden offen oder geschlossen? Ist die Haustür offen oder geschlossen? Wie sieht es mit der Gartentür aus? Wie ist der kleine Raum? Brennt ein Licht darin oder ist er dunkel? Ist er aufgeräumt oder voll mit Spinnweben? Müsste er insgesamt aufgeräumt und geputzt werden? Ist die Dachluke offen oder geschlossen? Ist jemand in diesem Raum oder ist er leer? Gibt es Möbel und Deko?  Usw usw. Ihr könnt Euch sicher vorstellen, was ich meine.

Nun kann ich mir überlegen, ob ich etwas verändern möchte……Meistens öffne ich die Fenster und lass die Sonne rein. Denn wenn ich aus meiner Mitte geraten bin, hat das oft mit Stress zu tun und in stressigen Situationen verschließe ich automatisch mein Herz. Das ist wie eine Art Reflex und dann muß ich es eben bewußt wieder öffnen. Also: Fenster auf!

Nun kann ich alles verändern, wie es sich für mich gut anfühlt. Manchmal öffne ich das Gartentürchen und die Haustür und setzte mich auf die Eingangsstufen. Manchmal lasse ich Eingangstür und Gartentürchen geschlossen. Je nach Laune. Wer sagt denn, daß ich ständig mit allen Türen weit geöffnet rumrennen muß? 

Hin und wieder hat auch mein Herz- Hexenhäuschen eine Grundreinigung nötig und ich schwinge den Besen. Im wahrsten Wortsinn. Ich stelle mir vor, wie ich mein Häuschen putze und dann alles wieder blitzt und blinkt….okay, diese Vorstellung ist vielleicht eher etwas für uns Ladys ;-)

Wenn alles so ist, wie es mir gefällt, dann setzte ich mich auf einen Stuhl und genieße mein Werk J  Und sobald ich unruhig werde, beende ich die Meditation.

In vielerlei Hinsicht empfinde ich mich als eher ungeduldig und mittlerweile habe ich das akzeptiert…..aus einem Frosch macht man keinen Vogel J

Ich hoffe, ich kann Euch ein paar Anregungen geben, indem ich von mir berichte.

 

Wie meditiert ihr?

 

Sonnige Herzensgrüße

Eure

Andrea


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